Außerdem ist ganz schön viel Bio drin. Biohopfen, Biogerste, Bioweizen. Da kann man sich guten Gewissens ein zweites Gläschen gönnen. Biologischer und nachhaltiger Anbau ist sowieso ein großes Thema bei Pinkus, schließlich hat man sich nicht ohne Grund als einzige der einstmals über 200 Altbierbrauereien in Münster halten können. So hat man bereits recht früh das Bio-Segment für sich entdeckt und auch direkt erobert, sodass mittlerweile weltweit in jedem gut sortierten Bioladen (und Bierfachgeschäft) ein Stückchen münsterländer Heimat im Regal steht.
Doch zurück zum Bier! Nach einem satten „Plopp“ fließt ein feines, leicht trübes honigfarbenes Bier ins Glas. Das ist nett anzusehen, wenn auch der Schaum recht zügig Lebewohl sagt.
Aber lange bleibt ihm auch keine Zeit, denn hier kommt schon die Nase. So muss ein Bockbier riechen! Schön intensiv fruchtig und malzig mit deutlicher Süße.
Im Abgang sagt die Malzsüße noch mal leise „Guet Goan!“, bevor sie einer lang anhaltenden Hopfen-Bitternote das Feld überlässt.
Dieser angenehm bockige Geselle bekommt von mir 4,4 von 5 bockstarken Humpen.
Name: Pinkus Bock
Stil: Bockbier/Starkbier
Alkoholgehalt: 7,0% Alc.
Stammwürze: keine Angabe
Empfohlene Trinktemperatur: 10-12 °C
Zutaten: Wasser, helles Pilsener und dunkles Münchener Gerstenmalz, helles Weizenmalz, Hersbrucker Naturhopfen (alles aus biologischem Vertragsanbau)
Preis: ? € / 0,5l Bügelflasche (Danke, Magnus!)
Brauerei:
Brauerei Pinkus Müller
D-48143 Münster
*Ich neige mein Haupt in Demut ob der Verwendung dieses abgelutschten Bockbier-Kalauers.
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